John Grinder und Richard Bandler - Therapie in Trance

NLP und die Struktur hypnotischer Kommunikation

 

Klett-Cotta, Stuttgart, 2007

 

Die beiden Begründer des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) präsentieren eine umfassende und praxisorientierte Einführung in die Methodik der Hypnose. Präzise erläuterte Techniken, praktische Demonstrationen und detailliert beschriebene Übungen erlauben dem Leser die schrittweise Entfaltung eigener hypnotischer Fertigkeiten. Sinnvoll ausgewählte Fallbeispiele ergänzen dieses Angebot um eine Fülle von therapeutischen Kontexten, in denen die geschilderten Verfahren vielversprechend eingesetzt werden können.

 

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Richard Bandler und John Grinder - Metasprache und Psychotherapie

Die Struktur der Magie I

 

Junfermann Verlag, Paderborn, 1988

 

Vorwort

 

Mensch! Was kann einer schon dazu sagen, wenn seine Tätigkeit von vier scharfen Augen in den Köpfen von zwei fähigen Humanwissenschaftlern betrachtet wird? Dieses Buch ist das Ergebnis der Anstrengungen zweier fesselnder, begabter junger Männer, die daran interessiert sind herauszufinden, wie sich Veränderung vollzieht, und diesen Prozess zu dokumentieren. Es scheint, dass sie eine Beschreibung der vorhersagbaren Elemente gefunden haben, die in der Transaktion zwischen zwei Menschen eine Veränderung geschehen lassen. Wenn man diese Elemente kennt,  kann man sie bewusst  anwenden und hat damit brauchbare Methoden, Veränderungen hervorzurufen.

 

Oft sage ich Leuten, dass ich ein Recht darauf habe, langsam, aber lernwillig zu sein. Das bedeutet für mich als Therapeut, dass ich nur einen Gedanken habe, nämlich Menschen, die zu mir mit Schmerzen kommen, zu helfen, in ihrem Leben etwas zu ändern. Die Art, wie ich meinen Körper, meine Stimme, meine Augen, meine Hände sowie Worte gebrauche und wie ich mit Worten umgehe, ist mein einziges Werkzeug. Da es mein Ziel ist, jedem Veränderung zu ermöglichen, stellt jeder eine neue Herausforderung dar.

 

Zurückschauend sehe ich, dass ich mir zwar bewusst war, dass Änderungen stattfanden, aber ich war mir der spezifischen Elemente nicht bewusst, die die Transaktion bestimmen und die Veränderung ermöglichten. Jahrelang fragte ich mich, wie es wäre, wenn ich mir selbst gegenüberstünde, mich selbst arbeiten sähe, um den Veränderungsprozess von der anderen Seite zu betrachten. Die Autoren verbrachten Stunden damit, sich Videofilme anzusehen und Tonbänder anzuhören, und sie fanden, dass sich Muster herauskristallisierten, die sie dokumentieren konnten. Ich tue etwas, ich fühle es, ich sehe es, mein Bauch reagiert darauf – das ist subjektive Erfahrung. Wenn ich das mit anderen tue, spüren ihre Augen, Ohren und ihr Körper diese Dinge. Richard Bandler und John Grinder haben den Veränderungsprozess über eine Zeitspanne betrachtet und daraus die Muster des Wie dieses Prozesses destilliert. Was sie daraus lernten, bezieht sich hauptsächlich, in komplexer Weise, auf die Mathematik, Physik, Neurologie und Linguistik.

 

Es würde mir schwer fallen, dieses Vorwort zu schreiben, ohne dass mein eigenes Gefühl des Erstaunens, der Verwunderung und der Erregung mit hineinfließt. Ich bin seit langem Trainerin für Familientherapie, ebenso Kliniker und Theoretiker. Das heißt, ich habe gesehen, wie sich Veränderung in vielen Familien vollzieht, und ich habe viele Familientherapeuten ausgebildet. Ich habe eine Theorie darüber, wie ich Veränderung bewirke. Das Wissen über diesen Prozess ist jetzt beachtlich erweitert worden durch Richard Bandler und John Grinder, die in einer konkreten, messbaren Weise über die Zutaten des Was, welches das Wie ermöglicht, reden können.

 

                                                                               Virginia M. Satir

 

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