Jean-Claude Alix - Es geht um Ihr Blut

Der Schlüssel für ein Leben ohne Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes                        

Spurbuchverlag, 2009, S. 44 ff

 

 

Wie Diabetes entsteht

 Sie werden es kaum glauben, aber mit dem Wissen, das Sie bereits erlangt haben, können Sie jetzt auch leicht die Ursache für eine weitere Plage der westlichen Welt, den Altersdiabetes, also Diabetes Typ 11 erklären und infolgedessen sogar heilen.

Schulmedizinisch gilt Altersdiabetes als unheilbar und es gilt bei dieser Medizinrichtung, vor allem die Folge- und Spätschäden zu verhindern (z.B. schlecht heilende Wunden, Sehschwäche, Nieren- und Fußleiden, usw.]. Die offizielle Medizin nimmt an, dass es sich bei Diabetes um eine Entgleisung der Bauchspeicheldrüse handelt.

In diesem Buch werden Sie den eindeutigen bzw. evidenten Nachweis bekommen, dass diese Ansicht nicht richtig ist. Sie haben nachvollzogen, dass der Körper bei einer Ernährung, die zuviel tierisches Eiweiß beinhaltet, eine Vorratskammer an den Arterienwände anlegt. Mit der Zeit wird also die Arterienwand dicker und unflexibler.

Wozu haben wir überhaupt Arterien? Sie sind die Zuleitungswege für den Bluttransport. Das Blut wird für die Versorgung der Zellen mit Vitaminen, Mi nera lien, Zucker, Sauerstoff etc. benötigt.

Um zu den zu versorgenden Zellen zu gelangen, muss das Blut die Arterien allerdings im Endbereich verlassen. Wenn deren Wand aber durch Ablagerungen dicker wird, 50 wird dieser Weg auch immer beschwerlicher. Es kommt der Moment, wo die Wand 50 dick und so kompakt geworden ist, dass die größten Moleküle gar nicht mehr durchkommen. Und wissen Sie, um weiche Moleküle es sich dabei handelt? Dreimal raten: Es ist das Zuckermolekül. Das ist der Beginn der Alters-Diabetes-Erkrankung.

Prof. Lothar Wendt hat dazu Untersuchungen durchgeführt und beobachtet, dass die Arterienwand zu diesem Zeitpunkt dreimal so dick wie normal ist und die Diffusionszeit, also die Zeit, die das Blut braucht, um durch die Wand zu gelangen, etwa zehnmal so hoch ist, wie normal. In diesem Stadium hat der Mensch insgesamt etwa knapp vier Kilogramm Ablagerungen an seinen Arterienwänden angesammelt.

Und jetzt die Kernfrage: Welches sind die größten Moleküle, die vom Blut transportiert werden? Sie werden es nicht glauben, es sind die Zucker-Moleküle.

Die Zuckermoleküle sind also mit die ersten, die nicht mehr durch die Arterienwand passen. Wenn das geschieht, hat es zwei folgen:

Erstens bleibt Zucker im Blutfluss und somit steigt die Konzentration an Blutzucker. Am Anfang passiert das ganz langsam und der Patient merkt noch gar nicht, dass die Uhr tickt.

Zweitens bekommen die zu versorgenden Zellen leider zu wenig Zucker. Sie sind unterversorgt. Am Anfang fehlt nur ein bisschen, aber mit der Zeit immer mehr. Irgendwann fehlt der Zelle so viel Zucker, dass sie in einen Mangelzustand kommt. Sie muss also schreien: "Zucker her“.

Die Natur hat die Situation „Zuckermangel an der Zelle" bereits vorgesehen. Im Zustand der Unterzuckerung sendet die Zelle ein Signal, das Renin heißt. Nimmt der Körper dieses Signal wahr, so wirft er die Reserven an Zucker, die sich in der Leber befinden, ins Blut - und das ist verheerend, denn was die Natur nicht vorgesehen hatte, ist der Grund der Unterzuckerung. Noch nie zuvor in der Evolution gab es einen Mangel aufgrund eines Überflusses. Der Überfluss an tierischem Eiweiß führte zur Wandverdickung der Arterien und letztendlich zur Mangelversorgung der Zellen!

Was passiert nun aber, wenn die Leber noch mehr Zucker ins Blut kippt? Der zusätzliche Zucker kann auch nicht aus der Arterie diffundieren, also durch die Arterienwand zu den Zellen wandern. Das ist der Moment, in dem Patienten mit einem unterschwelligen Diabetes (mit Blutzuckerwerten nüchtern um 120 mg/d!) innerhalb von einer Woche auf Werte von gut und gerne 180 mg/dl und höher kommen. Bisher konnte mir das keiner erklären, aber es ist doch einleuchtend, oder?

Auch leicht zu verstehen ist die derzeitige Missinterpretation der Insulinproduktion. Beim Altersdiabetes finden wir im Blut ein Überangebot des Hormons Insulin. Schulmedizinisch wird erklärt, dass die Zellen insulinresistent werden bzw. sind (Quelle: Medizinischer Aufklärungsservice „Medizinfo"). Dann wäre schon interessant zu verstehen, warum daraufhin therapeutisch zusätzlich Insulin gespritzt wird, wenn eigentlich sowieso schon zuviel vorhanden ist, das von den Zellen nicht angenommen wird ...

Das Überangebot an Insulin ist damit zu erklären, dass zu wenig Zucker an den Zellen ankommt, weil die Zuckermoleküle nur erschwert durch die dicke Wand der Arterien schlüpfen können und somit im Blut verbleiben. Der Körper meint aber, weil dicke Arterienwände unnatürlich und daher evolutiv nicht vorgesehen sind, dass der Zucker nicht in die Zelle kann und reagiert folgerichtig mit einer Überproduktion von Insulin. Ist einleuchtend, oder? Und wenn sowohl Insulin, als auch Zucker im Blut überhöht sind, so geht ein Regelkreis des Körpers davon aus, dass die Zellen "satt" sind und nichts mehr brauchen. Der Körper weiß sehr wohl um die Langzeitrisiken eines erhöhten Zuckerspiegels mit Schädigungen der feinsten Arterien. Also wird dieser Überschuss an Proviant für die Zellen von der aktiven Form (Glukose) in seine Speicherform (Fett) umgewandelt. Das ist der Grund, warum Diabetiker immer mehr "ansetzen". Das Bild ist ein Paradoxon: Die Zellen dieses Menschen hungern - und der nicht benutze Überschuss wird in Fett umgewandelt!



Eine immer häufigere Entstehungsursache für Diabetes: Kortison

Oft habe ich bereits gegen die "großzügige", um nicht zu sagen "völlig unüberlegte" Verabreichung von Kortison geschrieben. Es hat bisher nicht viel genützt, obwohl dieser Umgang zu einer echten Plage geworden ist. Man bekommt den Eindruck, dass Medizin ohne Kortison gar nicht mehr denkbar ist, beziehungsweise, dass Kortison und Antibiotika die zwei einzigen Präparat-Arten seien, die zur Verfügung stehen.

Egal, was für Symptome beim Patienten vorhanden sind, sie werden mit Kortison unterdrückt. Noch im Jahr 2000 war es so, dass man über die Nebenwirkungen wenigstens gesprochen hat. Unter anderem hat man die Information verbreitet, inhaliertes Kortison (als Spray zum Einatmen) hätte keine Nebenwirkung - was einfach lächerlich ist. Heutzutage, 2009, ist der Umgang mit diesem Stoff so häufig und dadurch üblich geworden, dass man ihn gar nicht mehr in Frage stellt.

Kortison unterbindet die Immunabwehr, Kortison zerstört Knochen und Knorpel und Kortison ist ein Gegenspieler des Insulins! Wenn Sie Kortison einnehmen, so wird automatisch der Stoffwechsel von jeder Ihrer Zelle gehemmt, denn die Wirkung von Insulin wird zum Teil aufgehoben. Insulin ist aber der Schlüssel für die Einverleibung von Glucose in die Zelle, also salopp gesagt "für die Fütterung der Zelle mit Brennstoff“. Durch Kortisoneinnahme werden Ihre Zellen unterversorgt, und zwar nicht nur während der Zeit der Einnahme. Die Stoffwechselblockade, die mit einer Kortisongabe gesetzt wird, kann jahrelang andauern, wie wir in der Diagnostik oft nachprüfen können.

Heute werden ganz besonders in der Orthopädie stoßweise Unmengen von Kortison verabreicht, zum Beispiel in Form von Injektionen in den Wirbelkanal unter CT. Dadurch erhöht sich die Krebsgefahr erheblich (Quelle Professor Seeger) und immer häufiger sind solche Injektionen der Auslöser für Diabetes. Da die Injektionen mit der Ursachenbekämpfung gar nichts zu tun haben, sind sie unterm Strich aus meiner Sicht nicht nur nicht indiziert, sondern ausschließlich schädigend. Sich ein paar Stunden oder wenige Tage Schmerzfreiheit zum Preis eines möglichen Diabetes oder einer höheren Krebswahrscheinlichkeit zu erkaufen, ist im wahrsten Sinne irrsinnig.

 

Was Herzinfarkt und Schlaganfall sind!

 

Darstellung der einzigen Ursache für Thrombosen aller Art inklusive Herzinfarkt und Schlaganfall

 

Eine Anleitung zur Blutgefäßreinigung aus dem Jahr 1990 fängt mit folgenden Worten an: "Seit Anfang des Jahrhunderts, als Herzinfarkte beinahe unbekannt waren, haben sich in der Lebensweise und den Ernährungsgewohnheiten des Menschen im Westen wichtige Änderungen vollzogen." Wie wahr diese Aussage ist! Noch krasser ist die Tatsache, dass es in der Sprache der Indianer gar kein Wort für Herzinfarkt gibt. Damit ist der verheerende Herzinfarkt ganz eindeutig eine Zivilisationskrankheit und deshalb - und das ist die gute Nachricht - extrem einfach vermeidbar.

 

Die Übersäuerung

Es ist so einfach, dass es kaum zu glauben ist. Die einzige Ursache für Thrombosen aller Art inklusive Herzinfarkt und Schlaganfall ist die lokale kurzfristige Übersäuerung. Diese Betrachtungsweise erklärt einfach alle Fälle. Sie macht verständlich, warum Herzinfarkte manchmal bei Aufregung passieren und warum sie meistens morgens um etwa vier Uhr, zu einem Zeitpunkt der Ruhe und des niedrigen Blutdrucks, entstehen. Keine andere Ursachentheorie kann das erklären.

Wenn wir uns sicher sind, so können wir den Herzinfarkt und alle Thrombosen aus unserer Gesellschaft verbannen. Es ist einfach. Es gibt nur vier Ursachen der Übersäuerung, die es zu vermeiden gilt.

 

Die einzige Ursache für Thrombosen aller Art inklusive Herzinfarkt und Schlaganfall ist die lokale kurzfristige Übersäuerung.

 

Die vier Ursachen der Übersäuerung:

Erstens die Ernährung

Insbesondere tierisches Eiweiß und Zucker bringen täglich mehr Säure in den Körper hinein, als unsere Nieren überhaupt in der Lage sind auszuleiten.

Eine Studie aus dem Jahr 1980 besagte, dass der Durchschnittsbürger sich täglich etwa 70 g tierisches Eiweiß einverleibt. 70 g tierisches Eiweiß erzeugen im Magen/Darm-Trakt ca. 80 mmol H+ Ionen, also Säure pur. Die menschliche Niere ist allerdings nur für die Verarbeitung von maximal 70 mmol H+ Ionen täglich ausgelegt.

Das bedeutet - und lesen Sie es bitte langsam: Die Menge an tierischem Eiweiß, die wir täglich essen, reicht aus, um unsere Hauptausleitungskanäle zu überfordern. Das ist Wahnsinn. Wie soll der Mensch dabei gesund bleiben? 2008 wurde eine ähnliche Studie gemacht. Demnach nimmt der Durchschnittsbürger in Deutschland mittlerweile 120 Gramm tierisches Eiweiß täglich zu sich. Das ist im wahrsten Sinne mörderisch.

Zusätzlich wird das Blut durch den Eiweißüberschuss dickflüssiger. Der Hämatokrit-Wert (HKT), der diese Dickflüssigkeit anzeigt, indem er den Anteil aller zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes ausweist, steigt.

Und hier kommt die Politik ins Spiel. Noch 1970 schrieb l.othar Wendt, der Normwert für HKT läge zwischen 35 % und 42 %. Da der Durchschnitt der Bevölkerung durch die unangemessene Ernährung höhere Werte hat, verschob man einfach die Norm-Werte nach oben. Vor ein paar Wochen lag mir ein Blutbildbefund vor, bei dem der Normwert bis 55% angegeben wurde. Solche „Normwerte" zuzulassen ist politisch gesehen vergleichbar mit der Erlaubnis, mit Tempo 200 km/h und verbundenen Augen über die Autobahn zu fahren. Es ist einfach fahrlässig. Lothar Wendt hat gemessen, dass bei einem HKT von 65% fast ein Kilogramm Eiweiß in den sechs Litern Blut mitkreisen. Es ist eine grauenvolle Vorstellung.

Naturheilkundler halten entgegen der heutigen offiziellen Meinung einen Hämatokrit von 40% für ideal. 42% sollte eine Höchstgrenze sein. Ist der HKT zu hoch, so muss der Körper mit einem höheren Blutdruck reagieren, um diese dicke Masse durch die Arterien zu pressen. Sie verstehen jetzt, dass Betablockern und Co., die bei Bluthochdruck grundsätzlich verabreicht werden, völlig fehl am Platze sind. Das Blut muss wieder dünnflüssig gemacht werden, und zwar ursächlich, dann sinkt der Blutdruck von alleine.

Ein größerer Überschuss an Säure ist kurz- und langfristig sehr gefährlich. Das weiß jede Zelle. Um größere Probleme wie Thrombosen aller Art zu vermeiden, braucht unser Körper Basen und die findet er z.B. in Knochen und Knorpel. Der Körper baut, um Schlimmeres zu vermeiden, also Kalzium aus den Knochen ab und puffert damit die Säure.

Wir verstehen jetzt den Lehrsatz von Lothar Wendt. "Die Azidität ist des Knorpels Nekrose." oder zu Deutsch: "Die Übersäuerung ist der Untergang des Knorpels."

Wir verstehen sogar auch, warum Hüfte und Knie von der Übersäuerung besonders betroffen sind, wenn wir das Wissen um die energetischen Verbindungen und hier den Verlauf des Magenmeridians berücksichtigen.

 

Zweitens der Stress

Psychischer Druck, die Ängste, Zeitmangel... können kurzfristig große Mengen an Säure in den Körper bringen. Das ist nicht zu unterschätzen und jeder sollte sein Leben revue passieren lassen und für sich entscheiden, was für ihn persönlich wirklich wichtig ist.

Stress ist nicht neu. Der Überlebenskampf früherer Zeiten, die Furcht vor einem ungewissen Morgen und direkte körperliche Bedrohung haben bei den Menschen seit jeher Stress entstehen lassen. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass die natürlichen Ängste früherer Zeiten durch körperliche Betätigung abgebaut wurden, was heutzutage bei den „Sesselpupsern", die wir geworden sind, so gut wie gar nicht mehr passiert.  Daher bleiben wir in einem ständigen Stress und das ist fatal, wie Frau Dr. Fryda in ihrem Büchlein "Adrenalinmangel als Ursache der Krebsentstehung" dargestellt hat.

Mit diesem Wissen können Sie die Erfolgsnachricht vom 12. Oktober 2007 "Nach Herzinfarkt oft schon am nächsten Tag entlassen", richtig einschätzen. In unserer Gesellschaft muss alles schnell gehen und auch die Versorgung der lebens-bedrohlich gefährdeten Menschen muss ganz klar rationalisiert werden. Weiter im Text heißt es:

"Früher wurde Herzinfarktpatienten in der Regel eine mehrwöchige strenge Bettruhe verordnet. Heutzutage werden Herzpatienten den Angaben zufolge mit einer Stent-Implantation oder mit Medikamenten behandelt, die das blockierte Herzkranzgefäß wieder öffnen. Dadurch können die Ärzte die Gefährdung besser abschätzen."

Das Ergebnis erkennen Sie an den steigenden Zahlen von Herzinfarkt- und Schlaganfalltoten. Und die marktschreierischen Bekundungen, wie "Zwei-Jahres-Garantie auf Herzoperation" (Rheinische Post - 4. Mai 2004), verbessern diese Lage auch nicht.

 

Drittens Medikamente

Es gibt keine "bessere" Möglichkeit, seinem Körper kurzfristig eine große Menge von Säure zuzuführen, als chemische Medikamente einzunehmen. Diese Medikamente mögen kurzfristig durch Unterdrückung der Problematik eine Linderung vortäuschen, verschlechtern allerdings die Ausgangslage. Das wird durch viele Untersuchungen zu Schmerz- und Rheumamitteln belegt. Sie brauchen dazu nur die "Rote Liste" zu lesen oder weiter hinten im Text im Kapitel „Thromboseneigung".

Ich will hier nicht lange verweilen und diese Schrift soll nicht die Anklagebank der Chemiemedizin werden. Allerdings müssen Sie auf ein paar Fakten aufmerksam gemacht werden.

Bei drohendem Herzinfarkt wird gerne ASS (Acetylsalicylsäure) verabreicht. Die ursprüngliche Dosis von 1000 mg pro Tag ist sehr schnell auf heute übliche 100 mg reduziert worden. 100 mg ASS erzeugen immerhin auch 20 mmol H+ Ionen. Das bedeutet, dass Sie bereits mit einer einzigen ASS Tablette mehr als 25 % der Ausleitungskraft Ihrer beiden Nieren in Bezug auf Säure belegen.

Warum, meinen Sie, gibt es so viele Lungenembolien im Krankenhaus? Warum treten so viele Thrombosen nach Operationen auf? Und das alles trotz Thomboseprophylaxe durch Heparinspritzen?

Es wird Ihnen geantwortet, dass Sie sich ja nicht bewegen und dadurch eine erhöhte Thrombosegefahr vorhanden ist. Das stimmt aber nicht. Der Opa ist auch früher zwei Wochen im Bett geblieben, weil er zum Beispiel eine Lungenentzündung hatte. Haben Sie je gehört, dass ein Kranker zu Hause im Bett eine Thrombose bekommt? Probieren Sie es mal aus. Bleiben Sie zwei Wochen im Bett. Es wird Ihnen nichts passieren. Ohne Chemie geht das gar nicht. Fragen Sie sich, warum so viele Schlaganfälle nach Chemo-Therapie passieren? Fragen Sie, warum Lipobay und Vioxx vom Markt zurückgezogen wurden?

Melière schrieb 1650: "Die Menschen sterben nicht an Ihren Krankheiten, sondern an ihren Arzneien." Er wusste nicht, wie Recht er auch noch 360 Jahre später bekommen würde.

 

Ein Fall, der mir nah ging:

Hannah war zu Zeiten des Bestehens der UdSSR und der Ostblock-Staaten als junge Frau und Spitzensportlerin aus Tschechien für einen Wettbewerb nach Deutschland gekommen und hatte um Asyl gebeten. Sie war noch dazu Ingenieurin und arbeitete in der Planungsabteilung einer Metallverarbeitungsfirma in Hilden. Wir suchten eine Haushilfe und sie kam zu uns und gehörte ab sofort einfach dazu.

Eines Tages sagte sie vor unserem Urlaub, sie müsse sich eines kleinen chirurgischen Eingriffs am Darm unterziehen. Es sei eine Kleinigkeit, ein Routine-Eingriff. Als wir nach 3 Wochen aus dem Urlaub zurückkamen, nahm uns die Nachricht ihres Todes einfach die Luft.

Der Eingriff war gut verlaufen. Sie hatte schon ihre Entlassungspapiere bekommen und wollte sich nur kurz die Haare im Waschbecken waschen, bevor sie aus dem Krankenhaus ging. Sie bückte sich über das Waschbecken und bekam durch den mechanischen Druck im Becken eine Lungenembolie durch einen Thrombus, der in den tiefen Venen lag. Alle Rettungsmaßnahmen schlugen fehl. Sie starb auf der Stelle im Krankenhaus.

Bitte bedenken Sie, dass ihr Körper bei jeder Operation, inklusive Kaiserschnitt, mit einer Menge an Chemie konfrontiert wird. Im Falle dieser jungen Frau, die noch dazu als Sportlerin konstitutionell einen guten Stoffwechsel hatte, reichte dies aus, dass sie ihr Leben auf der Stelle verlor.

 

Viertens: Fehlposition von Knochen und Nervenwurzelkompression

Wie oben bereits erwähnt, sorgen Fehlstellungen der Knochenstruktur im Bereich der Wirbelsäule für mehr oder weniger Kompression der Nervenwurzel dieses Bereiches. Als Folge davon entsteht eine Drosselung sowohl des Informationsflusses über den Nerv, des Blutflusses über die Arterien und Venen und letztlich des Lymphflusses über die Lymphgefäße ... das alles führt in diesem Bereich zu einer lokalen Übersäuerung.

Hiermit erklärt sich zum Beispiel, warum die Krampfadern zunächst einseitig auftreten, meistens (ca. 85 % der Fälle) auf der Seite des scheinbar kürzeren Beines.

Die logische Herleitung ist sehr einfach: Das Becken ist meistens wegen eines Sturzes schief. Dadurch erscheint das Bein kürzer. Aber, und das ist das Wichtigste, der Ischiasnerv wird mehr oder weniger abgedrückt und erzeugt große Schmerzen. Dadurch wird das Bein unterversorgt und unterentsorgt und in diesem Bein steigt folgerichtig die Säuremenge. Ist aber das venöse Blut gestaut und sauer, so ermüden die Gefäßwände mit der Zeit und eine Ausbuchtung in Form einer Krampfader ist bereits vorgezeichnet.

Ähnliches passiert vom Becken aus gesehen "nach oben". Die obere Fläche des Kreuzbeins kippt nach einem Sturz, dadurch entsteht mehr oder weniger das Bild einer Skoliose mit Nervenwurzelkompressionen, die bis in die Halssegmente der Wirbelsäule reichen können.

Sie sehen: Kleine Ursache, große Folgen. Lesen Sie mein Buch "Es geht um Ihre Knochen". Da finden Sie hierfür die Lösungen.

 

Die besondere Rolle der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)

 

Die roten Blutkörperchen sind zweifelsohne die interessantesten Gebilde im Blut. Sie machen 99 % aller Blutkörperchen aus. Man könnte fast sagen, dass sie das Blut sind. Und dennoch geben Sie noch viele Rätsel auf und ihre Beobachtung und Erforschung ist noch in den Kinderschuhen.

Sie sind Blutzellen, sie besitzen aber keinen Kern. Unsere so genannten Genetiker würden sagen, dass sie dadurch nicht lebensfähig sind. Sie leben aber eindeutig! Sie lassen sich im Blutstrom treiben und transportieren im Kreislauf des Blutes nicht nur Sauerstoff, wie oft angenommen wird, sondern quasi alles, was wir brauchen.

Sie sind scheibenförmig und sehen im Mikroskop wie rote Baskenmützen aus. Ihr Durchmesser liegt bei 7,5 Mikron. Hier fängt die erste Schwierigkeit an.

Die feinsten Arterien besitzen einen inneren Durchmesser von nur knapp über 3 Mikron. Also müssen sie sich verformen, um da durchfließen zu können. Genau wie ich als Kind meine Baskenmütze zusammenrollte, um sie in die Tasche stecken zu können und nicht tragen zu müssen, so rollen sich die „Ervs" (Erythrozyten = rote Blutkörperchen) in Längsrichtung der Gefäße und fließen somit durch.

"Aber solche enorme Fließ- bzw. Verformungsfähigkeit haben Erythrozyten nur im nichtsauren Milieu, im Blut mit Normal-pH um 7,4", sagt Dr. Berthold Kern, der hier Pionierarbeit geleistet und Messungen durchgeführt hat. Bei einen pH-Wert von 6,5 schaffen die roten Blutkörperchen es bereits nicht mehr, durch Arteriolen von 5 Mikron Durchmesser hindurchzuschlüpfen und verursachen millionenfache Mikro-Blutstaus.

 

Und so sieht dann der Verlauf aus:

Die steigende Menge an Säure verursacht eine Starre der roten Blutkörperchen und somit zunehmende Kapillarblockaden. Und das ist der Anfang vom Ende, denn hier beginnt ein Teufelskreis, der sehr gut nachvollziehbar ist. Wenn die roten Blutkörperchen mehr und mehr die kleinen Arteriolen versperren, so wird die Sauerstoffversorgung an den Zellen immer kritischer. Diese Zellen kommen in eine Stress-Situation und produzieren Säure. Durch den Mangel an Sauerstoff wird das Milieu also weiter in Richtung Säure "verschoben". Damit erhöht sich die lokale Säuremenge möglicherweise dramatisch. Die roten Blutkörperchen werden durch diese Säure noch starrer und blockieren noch mehr Gefäße. Das führt zu vermehrten und stärkeren Kapillarblockaden bis zum völligen lokalen Stillstand der Blutversorgung.

Wenn Sie diese wenigen Zeilen verfolgt haben, so wissen Sie, wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall entsteht. Und mehr noch. Sie wissen, wie Sie dies vermeiden können. Wenn Sie vernünftig sind, brauchen Sie ab heute - genau wie Ihre Großeltern und alle Millionen von Generationen davor - nie mehr zum Arzt. Ihr Wissen reicht aus!

Wenn Sie medizinisch gebildet sind, dann haben Sie hier die Erklärung, warum im Herzinfarktgebiet immer ein pH-Wert um 6,2 vorgefunden wird. Sie haben auch die Erklärung, warum im Herzen Myokardinfarkte nur in der linken Kammer stattfinden, was nach der Theorie der Plaques völlig undenkbar ist. "Nur in der linken Herz- kammer entstehen die dazu nötigen metabolischen Ursachen" (Quelle Dr. Kern). Somit ist die Theorie der Plaques und der Arteriosklerose als Ursache klar widerlegt, sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis. Mehr noch: Es wurden Experimente durchgeführt, bei denen die zuführenden Herzkranzgefäße abgebunden wurden, um einen Verschluss der Herzarterien zu simulieren. Und was glauben Sie, was passierte? Es passierte eben gar nichts. Daher der unwiderlegte Spruch von Herrn Dr. Kern: „Koronarverschlüsse sind folgenlos für das Myokard und Myokardinfarkte entstehen unabhängig vom Koronarzustand."

Sie haben auch die Erklärung, warum beim Infarkt niemals ein großes Gebiet homogen abstirbt, sondern immer nur punktuell. Ein Infarkt ist eindeutig eine Folge eines Azidose-Schadens (Säureschadens) und kann sogar durchaus bei voller Freiheit der Durchblutung in den Koronararterien entstehen.

Es passiert nicht selten, dass Menschen mit entsprechenden Beschwerden aus Sorge um ihr Herz den Arzt aufsuchen, die Untersuchung sie beruhigt entlässt... und kurze Zeit danach kommt es zu Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und gerade das ist eine Tatsache, die durch die Theorie der Schulmedizin nicht erklärbar ist: Es gibt viele Fälle von Herzinfarkten bei jungen Menschen ohne jegliche Arteriosklerose, also Plaquebildung und ohne jegliche Verschlussneigung an den Kranzgefäßen. Sie, lieber Leser, wissen jetzt wie alles entsteht.

Das ist eine "kleine" Revolution der Kardiologie. Leider will niemand das hören. Es bringt kein Geld. Stellen Sie sich mal vor, was für eine Katastrophe es wäre, wenn alle Menschen in Deutschland dieses Buch lesen und beherzigen würden. Sie könnten dann 50% aller Krankenhäuser schließen. Das geht nicht.